ÜBER MICH

 

Wie bin ich zum Tragen gekommen?

 

Von Beruf bin ich Hebamme. Mein beruflicher Schwerpunkt liegt aber schon lange auf dem Wochenbett. Seit 1977 bin ich verheiratet, habe drei erwachsene Kinder (2 Töchter + 1 Sohn) und bin inzwischen neunfache Grossmutter. Seit 1991 arbeite ich Teilzeit auf der Familienabteilung des Spitals Uster, einer speziellen Wochenbettabteilung.

Den ersten Kontakt mit dem Tragetuch hatte ich als Mutter bei meinem dritten Kind. Ich trug meinen Sohn oft herum und irgendwann fand ich es unerträglich, die unerledigte Hausarbeit zu sehen und blockierte Hände zu haben. So kaufte ich mir ein Tragetuch, was in den 80er-Jahren eher exotisch war. Dieses Tuch brachte viel Ruhe in unseren Alltag und wurde rege benutzt. Inzwischen ist das Tragetuch etwas alltäglicher geworden.

2008 besuchte ich den dreitägigen Grundkurs der Trageschule Dresden. Zwei Jahre später dann den Aufbaukurs. Seither bilde ich mich kontinuierlich weiter: Bindeweisen für Schwangere, elastisches Tragetuch, Tragehilfen. Meine neun Enkelkinder (2008 bis 2019) geben mir die Möglichkeit, das Gelernte praxisnah umzusetzen und zu testen. 

 

Zum Nähen

 

Schon als Kind gehörte Handarbeit zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Als Mutter habe ich dann Kleider und vieles mehr für meine Kinder hergestellt. Im Teenageralter war dann selbstgenähtes nicht mehr gefragt und so fing ich an, Traubenkernen-kissen zu nähen. Es reizt mich, immer wieder neue Sujets auszuprobieren. So verbindet sich meine Tätigkeit als Hebamme mit meinem Hobby. Denn für Babys lassen sich Traubenkernenkissen speziell gut einsetzen. 

Durch meine Enkelkinder entdeckte ich, was junge Mütter sonst noch gut gebrauchen können. So sind die applizierten Nuschis, die Wickelunterlagen und anderes mehr entstanden.